Anleitung für das Museumsteam¶
Zum Ausdrucken und Neben-das-Gerät-Legen gedacht — Bildschirmfotos folgen, wenn das Gerät im Museum steht.
In den Verwaltungsbereich kommen¶
Oben links auf der Karte liegt das Wappen. Einmal darauf tippen, dann die PIN eingeben und auf „Weiter" tippen.
Wer die PIN nicht kennt, kommt nicht hinein — das ist Absicht. Nach fünf falschen Eingaben wartet das Gerät eine Minute, bevor es die nächste annimmt.
Zurück zur Karte kommen Sie jederzeit über „Verwaltung beenden" oben rechts. Wenn Sie das vergessen, meldet sich das Gerät nach einer halben Stunde von selbst ab.
Fotos hinzufügen¶
Verwaltung → Importieren. Die Seite fragt zwei Dinge, in dieser Reihenfolge:
Auswahl der zu importierenden Bilder
Oben stehen zwei Kacheln; die gewählte ist umrandet. Darunter ist immer dieselbe Fläche, sie ändert nur ihren Inhalt:
- Vom Rechner — auf „Auswählen" tippen und die Dateien anklicken. Wer mit der Maus arbeitet, kann sie stattdessen auf die Fläche ziehen.
- Vom USB-Stick — Stick einstecken. In der Fläche erscheinen von allein die Ordner mit Bildern; einen davon auswählen. Auf dem Stick wird nichts verändert, nur gelesen.
Angaben für alle neu hinzugefügten Bilder (optional)
Jahr und Ort für den ganzen Stapel — bei vierzig Bildern derselben Kirchweih spart das neununddreißig Eingaben. Beides lässt sich hinterher für jedes Bild einzeln ändern.
Neben dem Jahr steht „Genauigkeit": Jahr oder Jahrzehnt. Solange kein Jahr eingetragen ist, lässt sich dort nichts wählen. Jahrzehnt gibt es nur bei runden Zahlen wie 1920 oder 1930 — bei 1923 wäre nicht klar, was gemeint ist. Wer erst 1920 und Jahrzehnt wählt und die Zahl danach auf 1923 ändert, bekommt automatisch wieder Jahr.
Dann „Importieren". Das Gerät zeigt, bei welchem Bild es gerade ist.
Es gibt noch einen dritten Weg, ganz ohne Verwaltung: die Bilder am Rechner in den Ordner
incomingkopieren. Das Gerät nimmt sie von allein auf und legt die Dateien danach in den Unterordner_done. Gelöscht wird auch dort nichts.
Nach dem Importieren¶
Bei überschaubar vielen Bildern erscheint eine Liste: links das Bild, daneben Titel, Jahr und Ort.
Der Titel ist aus dem Dateinamen vorgeschlagen — aus Kirchweih_1932_Muehle.jpg wird
„Kirchweih 1932 Muehle".
Bei sehr vielen Bildern auf einmal steht dort nur, wie viele es geworden sind, und ein Knopf in die Liste „Ohne Ort". Eine Tabelle mit zweihundert Zeilen wäre keine Arbeitsfläche.
Ändern Sie, was Sie wissen, und tippen Sie auf „Übernehmen". Die Zeile verschwindet dann. „Alle übernehmen" erledigt den Rest in einem Zug.
Die Bilder sind schon gespeichert, bevor Sie irgendetwas übernehmen. Sie können die Liste jederzeit verlassen, ohne dass etwas verloren geht. Was Sie liegen lassen, taucht später von selbst im „Hilf mit"-Bereich auf und wird dort von Besuchern beantwortet.
War ein Bild schon einmal da, sagt das Gerät das („3 waren schon da"). Es entsteht keine zweite Kopie.
Angaben ergänzen und korrigieren¶
Verwaltung → Fotos. Mit „Ohne Ort" und „Ohne Jahr" sehen Sie genau die Bilder, bei denen das eine oder das andere fehlt — das sind die Listen zum Durcharbeiten. Über das Suchfeld finden Sie ein bestimmtes Bild nach Titel, Ort oder Dateiname.
Der kürzeste Weg dorthin ist die Startseite: Jede Zahl der Übersicht führt direkt in die passende Liste. „4 ohne Jahr" antippen, und Sie sind dort.
Sind es mehr als dreißig Bilder, steht unter der Liste „Zurück · Seite 1 von 3 · Weiter". Wenn Sie ein Bild bearbeitet haben, sind Sie danach wieder auf derselben Seite. Wechseln Sie den Filter oder suchen Sie etwas, fängt es wieder bei Seite 1 an.
„Bearbeiten" öffnet das Formular. Zum Ort gibt es eine Suche nach Straßennamen; sie funktioniert ohne Internet.
Zwei Besonderheiten:
- Ein leeres Jahresfeld heißt „unbekannt". Wenn Sie eine falsche Jahreszahl herauslöschen und speichern, gilt das Bild wieder als undatiert — und wird Besuchern erneut vorgelegt. Das ist so gewollt.
- Ein Bild lässt sich verstecken, statt es zu löschen. Es verschwindet dann von der Karte, bleibt aber erhalten und in der Verwaltung auffindbar. Löschen kann das Gerät nicht.
Was Besucher beigetragen haben¶
Verwaltung → Moderation. Hier steht, was Besucher am Bildschirm eingetragen haben.
Ist etwas offensichtlich falsch, tippen Sie auf „Zurücknehmen". Die Angabe wird gelöscht und das Bild wandert zurück in den „Hilf mit"-Bereich — vielleicht weiß es der nächste Besucher besser.
Steht dort statt eines Knopfes „Von Hand bearbeitet", hat inzwischen jemand aus dem Team die Angabe überarbeitet. Zurücknehmen würde diese Arbeit mit wegwerfen, deshalb geht es dann nicht mehr.
Welche Jahrzehnte Besucher anbieten bekommen, ergibt sich aus der Sammlung selbst: alles, was im Bestand vorkommt, mindestens aber die 1920er bis 2010er. Fehlt ein Knopf für ein sehr altes Foto, datieren Sie ein einziges Bild aus dieser Zeit über Fotos → Bearbeiten — danach steht das Jahrzehnt auch den Besuchern zur Verfügung.
Wenn etwas nicht ankommt¶
Verwaltung → Protokoll. Dort steht jede Datei, die das Gerät angesehen hat, mit dem Grund: aufgenommen, Dublette oder abgewiesen. „Nichts passiert" gibt es hier nicht — wenn ein Bild fehlt, steht hier, warum.
Sicherung auf einen USB-Stick¶
Einmal im Jahr, und immer nach einem größeren Stapel neuer Bilder. Auf der Startseite der Verwaltung steht unten links, wie viele Tage seit der letzten Sicherung vergangen sind; ist es länger als einen Monat her, wird die Kachel rot. Antippen führt direkt hierher.
- USB-Stick einstecken. Ein gewöhnlicher Stick genügt. Er sollte so viel Platz haben wie die Sammlung groß ist — das Gerät rechnet es Ihnen vor.
- Verwaltung → Sicherung. Der Stick erscheint von allein, sobald er steckt.
- Steht dort sein Name und „genug für … Fotos", auf „Sicherung starten" tippen.
- Warten. Das Gerät zeigt, bei welchem Bild es gerade ist. Den Stick nicht abziehen, solange der Balken läuft.
- Am Ende steht „… Fotos und alle Angaben gesichert. Der Stick kann jetzt abgezogen werden." Erst dann abziehen.
Beim zweiten Mal geht es schnell. Das Gerät schreibt nur, was seit dem letzten Mal dazugekommen ist. Steht am Ende „Neue Bilder gab es nicht", ist das kein Fehler, sondern heißt: Es war schon alles auf dem Stick.
Denselben Stick können Sie immer wieder verwenden. Auf ihm liegt ein Ordner
kiekmap-backup — den können Sie an jedem Rechner öffnen, die Bilder liegen dort als ganz
normale Dateien.
Wenn kein Stick erscheint: Steckt er richtig? Manche sehr alten Sticks werden nicht erkannt. Ein anderer Stick ist der schnellste Versuch.
Wenn Sie eine Sicherung aus dem Haus geben — an ein anderes Museum, an eine Firma, an jemanden zum Ausprobieren: In der Datenbank steckt neben Ihren Fotos auch das Ortsverzeichnis, und das stammt aus OpenStreetMap. Legen Sie dann bitte den Hinweis „Ortsdaten: © OpenStreetMap-Mitwirkende, ODbL" dazu. Ein Satz in der Mail genügt. Für Ihre eigenen Fotos ändert sich dadurch nichts — die gehören weiterhin dem Museum.
Sicherung als eine Datei herunterladen¶
Wenn kein Stick zur Hand ist, geht es auch über den Rechner, an dem Sie gerade sitzen: Verwaltung → Sicherung → Kachel „Als eine Datei" → „Sicherung herunterladen". Sie bekommen den ganzen Bestand als eine ZIP-Datei.
Der Stick bleibt trotzdem der bessere Weg, aus zwei Gründen: Auf den Stick schreibt das Gerät beim zweiten Mal nur, was neu ist — die Datei enthält jedes Mal alles und dauert entsprechend. Und wenn der Download abbricht, ist die Datei unbrauchbar, während eine abgebrochene Sicherung auf dem Stick es nicht ist.
Die Datei ist also die Ergänzung, nicht der Ersatz. Für die Sicherung, die im Museum bleibt, nehmen Sie den Stick.
Wie kommt so eine Datei wieder ins Gerät? Auf zwei Wegen. Am Rechner: die ZIP-Datei in den Ordner
incominglegen. Das Gerät erkennt sie von allein und fragt im Sicherungsbereich nach, ob sie eingespielt werden soll — von selbst passiert nichts. Oder über den Stick: die Datei so entpacken, dass dort der Ordnerkiekmap-backupliegt, Stick einstecken, und dann wie im nächsten Abschnitt vorgehen.
Eine Sicherung zurückspielen¶
Das brauchen Sie nur, wenn das Gerät neu aufgesetzt wurde oder wirklich etwas verloren gegangen ist. Der jetzige Bestand wird dabei ersetzt.
- Stick einstecken, Verwaltung → Sicherung.
- Ganz unten „Zurückspielen".
- Das Gerät fragt nach und nennt Datum und Anzahl der Sicherung. Erst dann geht es los.
Was vorher auf dem Gerät war, wird nicht gelöscht, sondern in einen Ordner mit dem heutigen Datum beiseitegelegt. Wer also versehentlich die falsche Sicherung einspielt, hat nichts verloren — sagen Sie in dem Fall jemandem Bescheid, der an das Gerät kann.
Wenn die Sicherung älter ist als das Programm¶
Das ist der Normalfall, und Sie müssen dafür nichts tun. Eine Sicherung enthält die Angaben in der Form, die das Programm damals hatte; ist das Programm seither erneuert worden, bringt es die zurückgespielten Angaben beim Einspielen selbst auf seine heutige Form. Auf dem Fortschrittsbalken steht dann kurz „Der Schemastand wird nachgezogen".
Bis August 2026 musste man das Gerät hinterher von Hand neu starten. Ohne den Neustart sah die Ausstellung richtig aus, nahm aber nichts mehr an. Das ist behoben.
Wenn die Sicherung neuer ist als das Programm¶
Der umgekehrte Fall — etwa eine Sicherung von einem frisch aktualisierten Gerät auf einem, das noch nicht aktualisiert wurde. Dann bricht das Zurückspielen ab und sagt Ihnen das:
Diese Sicherung gehört zu einer neueren Programmversion. Bitte erst das Programm aktualisieren, dann die Sicherung einspielen. Auf dem Gerät wurde nichts verändert.
Der Bestand auf dem Gerät bleibt dabei unangetastet — es wird nichts halb ersetzt. Sagen Sie jemandem Bescheid, der das Programm aktualisieren kann; danach lässt sich dieselbe Sicherung einspielen.
Was tun, wenn der Bildschirm schwarz bleibt¶
Zuerst: Steckt der Stecker, ist der Bildschirm an? Wenn ja, hilft meist ein Neustart — Gerät ausschalten, zehn Sekunden warten, wieder einschalten. Nach etwa zwanzig Sekunden sollte die Karte von allein erscheinen.
Hakt die Anzeige nur, ohne dass der Bildschirm schwarz ist, geht es sanfter: Verwaltung → „Anzeige neu laden" ganz unten auf der Startseite. Das dauert einen Augenblick und ändert am Bestand nichts. Von allein passiert dasselbe, sobald das Gerät fünf Minuten unberührt bleibt — über Nacht steht es also morgens ohnehin frisch da.
Bleibt es dabei, hilft nur jemand mit Zugang zum Gerät weiter. Was er wissen muss, steht in operations.de.md.